Firma Rauschkunde

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grow! Wie seid ihr zur Hanfbranche gekom­men, und seit wann seid ihr nun dabei?

Dirk: Angefangen hat eigentlich alles mit Duftsäckchen … (lacht)

Aus persönlicher Leidenschaft haben wir schon lange innige Kontakte zum Grow!- Shop in Darmstadt. Die dort angebotenen Bücher haben mich immer wieder gefesselt. Mit rauschkunde.net sind wir gerade erst an den Start gegangen.

grow! Womit beschäftigt sich euer Unterneh­men?

Alex: Rauschkunde.net ist ein Buchversand, der sich einzig und allein auf den Versand von Büchern, CDs und DVDs zum Thema Rausch konzentriert. Den Namen Rausch­kunde haben wir von Werner Pieper »aus­geliehen«, der mit seinen Grüne-Kraft-Me­dienexperimenten die Edition Rauschkunde herausgibt und für diese Sparte den Namen geprägt hat. Grundidee ist, in einem Shop alle lieferbaren Bücher zum Thema von vielen verschiedenen Verlagen bestellen zu können. Das ist einzigartig in Deutschland. Wir sind dabei, unser Angebot zu erweitern, um es so vollständig wie möglich zu gestal­ten. Über Hinweise auf Titel, die in unserem Sortiment noch fehlen, freuen wir uns sehr!

hanfburg

grow! Welche Geschäftsbereiche deckt es ab?

rauschkunde-02Pit: Wir decken sowohl den Groß- als auch den Einzelhandel ab. Es gibt für Lieferungen innerhalb Deutschlands an Endkunden keine Versandkosten. Außerdem können wir Zwi­schenhändlern oder Headshops einen Ra­batt von 35% und aufwärts, je nach Höhe der Anfrage, anbieten. Lieferbar ist das Sorti­ment vom Nachtschatten Verlag, der Grünen Kraft und Interessantes aus dem AT-Verlag. Dazu kommen noch Bücher von Beltz, Gro­wit, Windpferd, Patmos, Dutri und aus dem Walter-Verlag.

grow! Welchen Eindruck habt ihr von der Ent­wicklung der Branche?

Alex: Das ist für uns als Einsteiger schwierig zu beurteilen. »Von außen« gesehen haben wir den Ein­druck, dass sich die Branche immer stärker diversifiziert. Es gibt immer mehr Produkte von immer mehr (auch klei­nen) Herstellern. Einerseits wird mehr Umsatz online gemacht, andererseits glau­ben wir, auch eine Gegenbe­wegung zurück in die Head­shops wahrzunehmen.

Was die Buchbranche be­trifft, können wir eher aus Erfahrung sprechen: fast alle Titel, die über unser Thema erscheinen, sind das Werk von Idealisten. Geld verdie­nen ist bei dieser kleinen Zielgruppe sehr schwer, zu­mal nur ein kleiner Teil der potenziellen Leser wirklich lesend erscheint. Ich ver­mute, bei den Headshops sieht es nicht anders aus. Aber das macht ja auch den Reiz aus.

grow! Welche Veränderungen sind euch seit eurem Einstieg aufgefallen?

Dirk: Frag uns in 10 Jahren noch mal!

grow! Engagierst ihr euch auch hanfpoli­tisch?

Pit: Früher haben wir uns bei „Dialog Hanf“ engagiert, das war der Versuch, auf lokaler Ebene politische Aktionen zu starten. Das le­gendäre Cannabis Weekend hat uns stark ge­prägt, damals waren wir noch Teenies. Heute haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, auf­klärende und informative Literatur zusam­menzustellen.

grow! Wie sehen eure Zukunftspläne aus?

grower.ch

Alex: Wir würden gern mit noch mehr Verla­gen und Händlern kooperieren und vielleicht unser Sortiment um Spiele erweitern.

Fabian: Klassische Bücher sind auch in Zeiten von iPad, Kindle und Co. wichtige In­formationsträger in unserer Gesellschaft. Das soll und muss auch so bleiben.

 

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