Zu Besuch bei „Captain und Clean Urin Mittelstrahl”

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In unserer Rubrik homestories ” konnten wir euch schon so manche interessante Firma aus der Hanf bran­che vorstellen. Auch über die ein oder andere ausgefallene Geschäftsidee konnten wir an dieser Stelle be­richten. Doch was wir bei unserem Besuch in der schwäbischen Provinz, nicht weit von Stuttgart entfernt, erleben durften, war auch für etwas Besonderes. Nicht nur, dass die Geschäftsidee etwas ganz Ausgefal­lenes ist, auch die Menschen, die dahinter stehen, sind nicht alltäglich und können als wahre „Paradies­vögel” (im positivsten Sinne ) bezeichnet werden. Und zu einem echten Paradies entwickelt sich ihr ak­tueller Firmensitz, wo wir uns mit Maj, dem Gründer und Chef von CleanU treffen konnten.

 grow! Hallo, Maj, ihr habt es euch aber schön hier eingerichtet! Mit Hängematten, Schwimmteich und Chill Out Area! Nicht schlecht, wenn ich an unseren letzten Be­richt von vor drei Jahren denke …

Maj: Ja, es hat sich einiges getan in der Zeit. Vor drei Jahren haben wir noch von der heimischen Küche aus gearbeitet …

Clean U1grow! Und du hast erst 2007 überhaupt damit angefangen.

Maj: Ja, es sind jetzt sechs Jahre.

grow! Kaum zu glauben, dass man mit der Herstellung und dem Vertrieb von künstlichem Urin so schnell expandieren kann?!?

Maj: Wir sind Marktführer in diesem Be­reich, und der künstliche Urin ist auch nicht unser einziges Produkt.

grow! Ihr verkauft auch verschiedene Drogen-Tests, Streckmitteltests, Unter­wäsche mit Geheimfächern und eine Han­dytasche …

Maj: Genau, unser Weed-Streckmittel­Test ist der einzige Schnelltest, mit dem sich Zucker im Cannabis nachweisen lässt. Das ist ja heute immer mehr ein Thema.

grow! Leider, die Verunreinigungen mit Zucker und anderen Streckmitteln nehmen immer mehr zu. Da kann euer Test im Zwei­felsfall sehr hilfreich sein …

Maj: Ja, verunreinigtes Gras sollte auf kei­nen Fall geraucht werden. Das Inhalieren von verbranntem Zucker führt dazu, dass dieser in der Lunge karamellisiert und zu einem Lungenriss führen kann, was im schlimmsten Falle tödlich enden kann! Wenn man sich nicht sicher ist, ob Gras ver­unreinigt ist oder nicht, sollte man sich in unserem Online-Shop den Test bestellen.

grow! Das ist sicher ratsam. Was kostet der Test?

Maj: Nicht viel im Vergleich zu dem, was einem dadurch erspart bleiben kann. Für 24,90 Euro gibt es den auch in gut sor­tierten Head- und Growshops.

grow! Du hast auch eine Handytasche im Programm. Was hat es damit auf sich?

Clean U2Maj: Die ist noch relativ neu und zur Zeit voll angesagt. Die „Stalin” ist eine Han­dytasche aus speziellem Stoff, der sämtliche Strahlung zu 100 Prozent abschirmt.

grow! Das bedeutet, man ist nicht mehr zu erreichen, wenn das Handy drin ist!?!

Maj: Das auch, aber im Wesentlichen geht es darum, dass man nicht abgehört oder geortet werden kann. Normalerweise sen­det ein Mobiltelefon ein Signal — selbst, wenn es ausgeschaltet ist. Und dieses Signal lässt sich orten. Und solange das Handy eingeschaltet ist, kann es auch zur Überwachung missbraucht werden. Wenn das Handy aber in der „Stalin” ist, wird jegliches Signal geblockt, selbst wenn es noch angeschaltet ist.

grow! Ich verstehe. Und das benutzen wahrscheinlich vor allem Manager bei Geschäftsgesprächen, um sich vor Industrie­spionage zu schützen?

Maj: Die aktuelle Spionageaffäre hat ge­zeigt, dass die Behörden uns alle über­wachen — Industriespionage spielt sicher eine große Rolle, aber Mobiltelefone — auch von Privatpersonen – werden groß­flächig überwacht. Und das betrifft letztendlich jeden, der ein Handy besitzt …

grow! Lass uns kurz über die Anfänge dei­ner Firma sprechen: Was hat dich über­haupt auf die Idee gebracht, künstlichen Urin zu entwickeln und darauf eine Firma aufzubauen? Bist du Chemiker Clean U3oder so et­was?

Maj: Nein, ich bin gelernter Bildhauer. Das hat auf den ersten Blick natürlich we­nig miteinander zu tun. Aber mich reizt es, Probleme zu lösen. Und damals gab es den künstlichen Urin noch nicht, und Che­miker sagten mir, dass es auch nicht mög­lich sei, Urin künstlich herzustellen. Hinzu kam eine Wette mit meinem Steuerbera­ter, ob man tatsächlich „aus Scheiße Geld machen” kann. Und damit war mein Eifer vollends geweckt: Ich forschte, probierte und holte mir für die Lösung von einzelnen Problemen die entsprechende Hilfe. Etwa ein halbes Jahr später hatten wir den er­sten künstlichen Urin entwickelt.

grow! Willst du damit den vielen ver­folgten Hanfkonsumenten helfen, ihren Führerschein zu behalten?

Maj: Es ist in Deutschland nicht erlaubt, ein Produkt zu diesem Zweck zu verkau­fen. Allerdings kann ich nachvollziehen, wenn jemand das „CleanU” verwendet, um sich vor ungerechtfertigter Verfolgung zu schützen. Es ist ja heutzutage den mei­sten bekannt, dass die Abbauprodukte des Cannabis-Wirkstoffs THC noch einige Wochen nach dem eigentlichen Konsum nachgewiesen werden können, obwohl der „Rausch” schon längst abgeklungen ist. Dennoch wird ein positiver Urintest oft als Anlass für eine Blutkontrolle oder so­gar für das Anzweifeln der Fahrtauglich­keit und Anordnung einer MPU benutzt. Wir verkaufen den künstlichen Urin in er­ster Linie an die Industrie und haben in sechs Jahren noch nie negatives Feedback bekommen. Unser Produkt ist so gut, das bisher kein Labor einen Unterschied zu na­türlichem Urin erkennen konnte.

grow! Ihr habt recht „ausgefallene” Pro­dukte im Programm — auch, wenn ich an den „Fake-Penis” aus Silikon denke ...

Clean U4Maj: Wenn wir ein Problem sehen, ver­suchen wir dafür eine Lösung zu finden. Aber gerade was die Cannabis-Thematik angeht, gehe ich ohnehin davon aus, dass sich das in drei Jahren grundlegend än­dern wird.

grow! Wieso?

Mej: Weil dann Cannabis legalisiert wird!

grow! Das ist ja mal eine positive Pro­gnose! Was veranlasst dich zu dieser Mei­nung?

Maj: Die allgemeine Stimmung, gerade was den zunehmenden Einsatz von Canna­bis als Medizin angeht. In den USA setzt sich dies immer stärker durch, und auch in Deutschland wird die medizinische Ver­wendung von Cannabisprodukten nicht mehr aufzuhalten sein.

grow! Das kann ich auch nur hoffen, aber ob das schon in drei Jahren passiert?

Maj: Ich bin Optimist! Und wenn es nicht legalisiert wird, dann doch zumindest ent­kriminalisiert oder als Medizin anerkannt.

grow! Ich will dir gar nicht widerspre­chen, und wie heißt es so schön: Die Hoff­nung stirbt zuletzt … Erzähl doch mal, was dich auf die Idee mit dem „Captain Mittel­strahl” gebracht hat. Er hat ja mittlerweile schon Kultstatus erreicht.

Maj: Die Idee dazu hatte ich zusammen mit meinem langjährigen Freund und Mit­arbeiter Mario.

Mario: Im Prinzip für mich die Gelegenheit, mich richtig auszuleben und Spaß zu haben.

grow! Und du gehst ja völlig in der Rolle auf! Wer dich mal auf einer Messe oder an­deren Hanfveranstalten erlebt habt, weiß was ich meine. Und wer dich noch nicht kennt, kann sich auch Videos von dir im Internet anschauen …

Mario: Ganz genau. Es gibt bei Youtube einen eigenen „Captain Mittelstrahl”-Ka­nal, dort kann man sich einen guten Eindruck verschaffen.

Maj: Der „Captain Mittelstrahl” ist unsere Version eines Anti-Helden. Er macht alles, was ein „guter” Superheld nicht machen sollte: Er geht in den Puff, nimmt jede Droge, die er kriegen kann, furzt und rülpst herum und kann sich einfach nicht benehmen. Und er ist völlig unpolitisch und spricht kein Wort. Er gibt nur Laute von sich, die als „Möööfisch” bezeichnet werden und irgendwie an Tiere wie Esel, Schwan und Delphin erinnern. Der Cap­tain soll Spaß haben und Spaß machen, das ist alles.

grow! Den Spaß hatten wir heute schor reichlich — auch wenn das im Rahmen die­ses Interviews vielleicht nicht ganz deut­lich wird. Und wie ich sehe, hat Captain Mittelstrahl mittlerweile Verstärkung be­kommen.

Maj: Ja, das ist Pissnella Gold, und sie soll auch nicht die einzige bleiben. Es sol­len noch viele weitere Super-Helden dazu kommen. Im Gegensatz zu den anderer Superhelden, gibt es bei uns erst die „re­ale” Version, bevor dann ein Comic und al­les Weitere kommt. Wir haben aus Captair Mittelstrahl eine eigene Firma gemacht, mit der wir verschiedene Merchandisepro­dukte über einen Online-Shop verkaufen.

grow! Ganz schön geschäftstüchtig .

Maj: Mein Ziel ist, irgend wann mal zwölf Firmen zu haben, und zwar in völlig un­terschiedlichen Branchen — von Luxus Artikeln, Kinderspielzeug, Sex-Prod ukte Schmuck und so weiter. Mir macht es Spaß, die Marketing Konzepte auszuar. beiten und die Ideen umzusetzen. Wenr es dann aber läuft, will ich Geschäftsfüh rer einsetzen, so dass ich mich um die Um. Setzung der nächsten Idee kümmern kann

grow! Wie viele Leute hast du zurzeit hier beschäftigt?

Maj: Unser Team besteht aus 13 Mitarbeitern. Wir haben unser eigenes Labor und eine Werkstatt, wo wir unsere Pro dukte selbst herstellen. Wichtig ist mi ein gutes Betriebsklima. Es geht bei uns zwar locker, aber professionell zu, ange lehnt an Firmen wie „Google”. Wir haber drei Grundregeln, die jeder Mitarbeiter immer beachten muss: 1. Bleib aufrecht und ehrlich. 2. Probleme sind zum Lösen da. 3. Rock`n`Roll — in Bezug auf Party, aber auch auf den „Stein ins Rollen zu bringen”.

grow! Bei euch rollt ja schon einiges! Danr kommen wir in drei Jahren noch mal vorbei mal sehen, wo wir uns dann treffen …

Maj: Im Herbst sehen wir uns auf der Cultiva in Wien, wir freuen uns schon auf viele interessierte Besucher!

Weitere Infos: (link removed, please log in)

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