Hanfmuseum Berlin

No Comments

grow! Wie seid ihr zur Hanfbranche gekom­men und seit wann seid ihr nun dabei?

Martin: Wir haben am 6.12.1994 im histo­rischen Herzen von Berlin, dem Nikolaivier­tel, eröffnet. Ausschlaggebend war ein Be­such im Amsterdamer Hanf Museum. Nach diesem Besuch dachten wir uns, warum nicht auch in Deutschland? Berlin und Brandenburg sind zum einen seit eh und je Hanfanbauge­biete, zum anderen ist die Hauptstadt ein tou­ristischer Magnet und offen für unkonventio­nelle Projekte.

grow! Womit beschäftigt sich euer Verein?

Martin: Wir sind ein Kulturbetrieb und wei­testgehend ein Bildungsprojekt. Wir sind ein gemeinnützig anerkannter Verein, der das Ziel hat, die Wiedereingliederung der Nutz­pflanze Hanf in unsere Wirtschaft zu fördern. Wir wollen die Öffentlichkeit über die kultu­relle Bedeutung des Hanfes informieren und ökologische, Betriebs- und volkswirtschaft­liche, sowie medizinische und psychoaktive Aspekte der Nutzbarmachung des Hanfes dar­stellen. Durch politische Aufklärung und Be­ratung leisten wir einen Beitrag zur Bildung der Bürger, um auf demokratischem Wege die vollständige Wiederzulassung der Gattung Cannabis zu erreichen. Diese Ziele sollen u.a. durch das Hanf Museums und der Grünen Hil­fe erreicht werden.

grow! Welche Geschäftsbereiche deckt er ab?

Martin: Wir sind ein Museum mit einer stän­digen und einer wechselnden Ausstellung. Mit in unserem Haus führen wir einen kleinen Headshop, der die interessantesten Produkte, die aus oder mit Hanf erhältlich, anbietet.

grow! Welchen Eindruck habt ihr von der Ent­wicklung der Branche?

Martin: Im Kulturbereich haben wir noch im­mer das einzige Hanf Museum in Deutschland. Weitere gibt es in Amsterdam, in Bologna und in Kalifornien.

grow! Welche Veränderungen sind euch seit euerem Einstieg aufgefallen?

Martin: Es gab eine anfängliche Euphorie in der Szene und darüber hinaus, die sich auch in den Anbauzahlen zwischen der ersten Han­fernte 1996 und etwa dem Jahr z000 äußerte. Seitdem haben sowohl öffentliches Interes­se — bis auf meist (gut war z.b. in letzter Zeit: ARTE: Cannabis! Der Dokumentarfilm von Olivier Julien) nur skandalisierende und aus­schließlich rauschbezogene Presseartikel — abgenommen. Das hat sehr abgenommen und so wird selbst jetzt in einer großen wirtschaft­lichen Welt- und Kapitalkrise die Pflanze Hanf an den Rand gedrängt. Auch nach 15 Jahren werden Menschen wegen einer Pflanze ver­folgt, ihnen der Führerschein genommen und in anderen Teilen des Planeten: das Leben.

grow! Engagiert ihr euch auch hanfpolitisch?

Martin: Mit unserem Konzept, offen und um­fassend zu informieren, erreichen wir viele Menschen, besonders Jugendliche. Bestimmt halten einige Gäste den Großteil unserer Aus­stellung, der sich mit dem nachwachsenden Rohstoff beschäftigt, für nicht so interessant. Diese allerdings finden mit unserer pragma­tischen Darstellung des Rauschmittels Ant­wort auf viele Fragen. So wird die Neugier geringer und das Interesse an ungesundem Umgang nimmt ab — aus unserer Sicht die be­ste Prävention. Wir verstehen uns als Multi­plikator und sind etabliert als Kontakt- und Vernetzungsknoten für weitere Projekte.

grow! Wie sehen euere Zukunftspläne aus?

Martin: Wir freuen uns auf die „wo Jahre Hanf Museum Berlin” Feier 🙂

(link removed, please log in)

  • atami take care erfahrung?
  • hanfstecklinge graz kaufen
  • growcologne auch bongs
  • growcologne shop
  • LED Grow Lights Hanf
  • aeroponics+deutschland
  • hanfanbaugebiete
  • grow hanf museum amsterdam
  • bleizucker
  • hanf museum berlin gemeinnützigkeit
 

More from our blog

See all posts