Ökoinsel – GS Handels GmbH

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grow! Wie bist du zur Hanfbranche gekom­men, und seit wann bist du nun dabei?

Walter Gattringer: Ein guter Bekannter hatte bereits vor ca. 15 Jahren eine Naturtextilienkette in Österreich, die Hanfprodukte angebo­ten hat. Er gründete einen Verein zur Förde­rung und Erhaltung von gefährdeten Pflanzen und so wurde ich für Hanf und dessen Verwen­dung als Kleidung, in der Medizin, als Dämm­stoff und vieles mehr begeistert. Ich glaube, wir waren die ersten, die in Österreich Hanf-pflanzen auf Messen ausstellten — damals noch hinter Gittern und unter polizeilicher Aufsicht.

grow! Womit beschäftigt sich dein Unterneh­men?

Walter Gattringer: Die Ökoinsel ist ein Natur-kostladen in Kufstein, direkt an der Grenze zu Bayern. Neben einem vielfältigen Sortiment von etwa 300o Bioprodukten führen wir seit etwa fünf Jahren eine große Auswahl an Hanf­stecklingen und Hanfsamen.

grow! Welche Geschäftsbereiche deckt es ab?

Walter Gattringer: Unser Warensortiment um­fasst neben Bio-Obst und Bio-Gemüse ver­schiedene Sorten von Schokolade und 200 Teesorten sowie eine riesige Auswahl an ve-ganen und vegetarischen Produkten und Fer­tiggerichten aus kontrolliert biologischem Anbau. Bei uns erhalten Sie qualitativ hoch­wertige Hanfstecklinge und Hanfsamen. Des Weiteren bieten wir Produkte für Allergiker, Naturkosmetik, Babynahrung, Hygienearti­kel, Waschmittel, Räucherwerk, Wein, Bier, Gewürze, natürliche Schädlingsbekämpfung, Tierpflegeprodukte, Tiernahrung, Dünger, ätherische Öle und alles Sonstige an, was das Ökoherz begehrt.

grow! Welchen Eindruck hast du von der Ent­wicklung der Branche?

Walter Gattringer: Die Nachfrage unserer Kun­den beschränkt sich vor allem auf Hanfsteck­linge. Der Stecklingsverkauf ist in Österreich möglich, in Deutschland dagegen untersagt, deshalb ist es sehr schwierig, eine Vorhersa­ge für die weitere Entwicklung der Branche in Osterreich zu treffen.

grow! Welche Veränderungen sind dir seit dei­nem Einstieg aufgefallen?

Walter Gattringer: Am Anfang boomte der Hanfmarkt regelrecht und wurde von vielen als Zukunftsmarkt gesehen. Jetzt hat sich das Ganze allerdings eingependelt. Generell liegt eine große Unsicherheit in der Luft, was durch die aktuelle Gesetzeslage verursacht wird. Man weiß nicht genau was legal und was ver­boten ist.

grow! Engagierst du dich auch hanfpolitisch?

Walter Gattringer: Ich setze mich seit vielen Jahren für die „Entkriminalisierung“ von Hanf ein. Erschwert wird die hanfpolitische Lage in Österreich und Deutschland hauptsächlich durch den Umstand, dass die Aufklärungs­kampagnen nicht greifen. So wird immer noch durch das Verhängen von Strafen versucht, die Betroffenen zu belehren. Meiner Meinung nach ist der Sinn einer Strafe die Belehrung. Ein anderer Weg wäre die Aufklärung. Aber im Falle von Hanf als Rauschmittel wird hier das Ganze von den Betroffenen oft sehr stark „ro­mantisiert“, in anderen Worten sind die Be­troffenen aus Sicht des Staates unbelehrbar. Zum leichteren Verständnis möchte ich hier gerne ein Beispiel anführen: Es gibt Menschen die behaupten, Hanf würde nicht süchtig ma­chen und begründen dies damit, dass in der Hanfpflanze keine Stoffe gefunden wurden, die süchtig machen. Aber wie wir alle wissen, können auch Einkaufen, Sex und Wettspiele sehr stark und lebenseinschränkend süchtig machen, obwohl diese auch keine Stoffe be­inhalten, die eine Sucht auslösen. Die Sucht liegt in uns! Wenn wir diesen Zustand nicht an­erkennen, können wir nie eigenverantwortlich mit dererlei Stoffen umgehen. Ahnliches gilt auch für bestrittene Nebenwirkungen, welche häufig mit dem Langzeitgenuss von Hanf zu­sammenhängen, wie Geldnot, Erziehungspro­bleme, Partnerschaftsprobleme, Arbeitslosig­keit, usw. Alles Dinge, die sogar bei klarem Verstand schwer zu bewältigen sind. Durch die Gleichgültigkeit, die durch den Hanfkon­sum ausgelöst wird, werden diese Probleme noch verschlimmert. Und schlussendlich nei­gen wir alle dazu, den Staat oder das System in dem wir leben, für den dadurch entstan­denen Mangel an Lebensqualität verantwort­lich zu machen, wir schimpfen darüber.

grow! Wie sehen deine Zukunftspläne aus?

Walter Gattringer: Dass wir die hohe Qualität unserer Bioprodukte beibehalten, ist für uns selbstverständlich. Auch die große Auswahl an Hanfstecklingen und Hanfsamen werden wir weiterführen. Wir möchten aber noch ei­nen Schritt weitergehen und zur besseren Auf­klärung beitragen bzw. für Aufklärung sorgen, indem wir Vorträge halten und Workshops an­bieten.

– Öko Insel— GS Handels GmbH — Bioladen Bi­oprodukte Kufstein Tirol

Franz Josef Platz 2

A-633o Kufstein

Telefon: 0043 (0)5372/61172

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